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Online seit: Dienstag, 11.05.2010 19:09, Autor: Helmar Schröter

Vereinsausflug zum 1. Mai 2010

In diesem Jahr hatten sich leider nur 18 Sportfreund/innen für unsere alljährliche Radpartie in den 1. Mai eingetragen.
Ob die anderen gewusst haben, dass es mit dem Wetter nicht so recht passen würde - übrigens zum ersten Mal, seit wir solche Fahrten unternehmen? Sei es wie es sei, alle, die früh 8.30 Uhr an der Halle standen, waren erwartungsvoll: Wo würde es denn dieses Jahr hingehen, was hatten sich die Organisatoren Jürgen Kalbitz und Ulrike Teschner wohl einfallen lassen?

Zuerst ging es über Löbschütz querfeldein zum Werk Böhlen und weiter nach Rötha, wo im Stadtpark eine kurze Rast die Fahrt unterbrach. Dass Jürgen großes Organisationstalent besitzt, konnten wir sodann am Röthaer Markt feststellen, denn über 100 Oldtimer konnten von uns besichtigt werden.
Weiter mit einem kleinen Abstecher ins Gewerbegebiet Espenhain kam es auf der renaturierten Hochhalde Trages zu einer ersten Verschnaufpause,



wo auch unsere jüngste Fahrtteilnehmerin Julia etwas "Auslauf" bekam, während sich das reifere Teilnehmerfeld am ersten geistigen Getränk laben konnte.



Nachdem der 32 m hohe Aussichtsturm bestiegen war und sich alle von dem anstrengenden Aufstieg erholt hatten, ging es mit Karacho über Stock und Stein dem Zwischenziel Gasthof Thierbach entgegen, wo uns ein leckeres Mittagessen erwartete.





So gestärkt, stand der Weiterfahrt über Eula nach Borna nichts mehr im Wege. Kurzzeitige Regenschauer brachten uns nicht aus der Bahn. Als es am stärksten regnete, lauschten wir in der Emmauskirche zu Borna der spannenden Geschichte der Kirche, vor allem beeindruckten uns die Videos der bisher in der Welt einmaligen Überführung des Gotteshauses von Heuersdorf über Deutzen an den jetzigen Standort mitten in Borna. Mit dieser Führung war der ursprünglich geplante Besuch des "Faszinosums" (der wegen "der Überlastung der Mitarbeiter" abgesagt wurde) eigentlich schon vergessen.

Weiter ging es, aus Borna heraus, zum Aussichtspunkt Breunsdorf, wo wir in das große Loch des noch aktiven Tagebaus Schleenhain schauen konnten. Hier warteten Marion Jaster und Matthias Wolf schon mit einem leckeren Kuchenbüffett (Danke an die Bäckerinnen), dem heftig zugesprochen wurde.





Nun konnte der letzte Teil der Strecke in Angriff genommen werden.

Über Neukieritzsch ging es gen Zwenkau, wo an der Halle bereits der Grill auf die hungrigen Radler wartete. Auf den immerhin 58 km hatten wir niemanden verloren, das Wetter war zwar durchwachsen, aber keiner wurde durchnässt und so wurde der Tag bei Wurst und Bier abgeschlossen.

Ich glaube, allen hat es wieder gefallen und ich möchte mich bei allen, die zum Gelingen beigetragen haben, herzlich für ihre Mühe bedanken und hoffe, dass es den Organisatoren auch 2011 wieder gelingt, eine abwechslungsreiche Tour zu finden (was ja nicht immer einfach ist).

Helmar Schröter


Weitere Bilder folgen zeitnah in unter der Rubrik Bildergalerie ...

 

 

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