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Online seit: Sonntag, 08.05.2011 16:13, Autor: Helmar Schröter

Unsere Maiausfahrt war wieder ein voller Erfolg!

Bereits zum elften Male trafen sich -diesmal waren es 25 - Sportfreund des Vereins zur nun schon traditionellen Maiausfahrt. Natürlich ist es mit jedem Jahr schwerer, eine solche Runde zu finden, die für keinen zu schwer ist, die nicht zu lang ist und wo nicht jeder sagt: "och, da war ich doch schon". Traditionell traf man sich 9 Uhr vor der Vereinshalle.



Nachdem die Truppe vollständig war, ging es entlang der Elster über Zitzschen nach Kleinschkorlopp, wo bei der ersten Rast auch die erste feste und flüssige Nahrung aufgenommen wurde.



Weiter ging es über Räpitz auf der wunderbar asphaltierten ehemaligen Bahnlinie direkt nach Lützen, dort hatte wir nicht nur schon ein Viertel der Strecke hinter uns, wir konnten auch im Schlossmuseum etwas zur Geschichte der Schlacht bei Lützen erfahren. Für manchen war das alles neu!



Für andere war das uninteressant, nun die blieben einfach im Park in der Sonne sitzen und warteten, bis es endlich weitergehen sollte.
Über Tollwitz näherten wir uns unserem ersten Tagesziel Bad Dürrenberg. Hier hatte Jürgen vor dem Mittagessen "Kultur" angesetzt: Wir besichtigten das ehemalige Gradierwerk, was uns dort gezeigt wurde, war auch für die meisten wieder neu!





Nach so viel Kultur gab dann erst mal "was auf die Rippen" und ein kühles Bier. Schliesslich hatten wir schon 35 km bei sengender Sonne hinter uns gebracht.

Vom Saaleradweg ging es über "Steile Wand an der A38" und von dort in halsbrecherischer Fahrt über Rippach und weitere "nicht nennenswerte Bauerndörfer" bei "elendem Gegenwind" wieder zurück in den Freistaat Sachsen, wo uns an der Landesgrenze in Starsiedel am Dorfteich schon die guten Geister des Cafes "Andrulli" (Andrea und Ulrike) erwarteten.
Der von unseren Frauen gesponserte Kuchen und dazu das passende "Tässl Kaffe" brachte uns die Lebensgeister wieder zurück, wahlweise konnte man das gleiche Ergebnis auch mit Sekt oder Maibowle erreichen...





So gestärkt ging es über Großgörschen, Eisdorf, Kitzen mit einem kurzen Zwischenstopp am Aussichtspunkt "Zwenkauer See" in Zitzschen (wo wir kontrollierten, ob der Wasserstand tatsächlich schon bei 101m über N.N. liegt) zurück nach Zwenkau.

Die letzten der insgesamt 65 Tageskilometer waren dabei ein Klacks, wussten wir doch, dass an unserer Halle schon der Grill von Horst dampfte und dass auch genügend andere Speisen und vor allem auch Getränke auf uns warteten.



So konnte jeder verbrauchte Energien wieder ausgleichen und noch das eine oder andere Schwätzchen halten.

Eine Bemerkung ist abschliessend noch zu machen:

Unverständlich war auch diesmal wieder, dass diese Veranstaltung im Wesentlichen nur von unseren Hobbyspielern (20) genutzt wurde und die Wettkampfspieler wieder mal bis auf 5 Ausnahmen fehlten. Eigentlich schade, denn wo sonst, als bei so einer Ausfahrt kann man sich besser näher kennenlernen?

Allen, die dabei waren, hat es wieder gefallen und ich gehe davon aus, dass auch die 12. Auflage im Jahr 2012 wieder ähnlich gut ankommt - und dann vielleicht auch mit mehr Wettkampfspielern?

Helmar Schröter

 

 

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